Hoffnung statt Hunger: Roodley aus Haiti kämpft

Hunger nimmt Kindern in Haiti die Kraft zum Wachsen und Leben. Im nph-Kinderkrankenhaus St. Damien kämpft das Team jeden Tag dafür, dass Kinder wie der zehn Monate alte Roodley eine Zukunft bekommen.

25. Juli 2026
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Wenn Hunger einem Kind die Kraft nimmt

In Haiti gehört Hunger für viele Kinder zum Alltag. Im nph-Kinderkrankenhaus St. Damien zeigt sich jeden Tag, was Mangelernährung mit den Kleinsten macht: Kinder kommen geschwächt in die Notaufnahme, Babys verlieren ihre Kraft und Eltern bangen um das Leben ihrer Kinder.

Einer dieser kleinen Patienten ist Roodley. Als seine Mutter ihn ins Krankenhaus bringt, ist er still. Zu still für einen zehn Monate alten Jungen. Sein Blick wirkt leer, sein kleiner Körper erschöpft. Seine Mutter ist verzweifelt. Sie weiß nur: Etwas stimmt nicht.

Bei der Untersuchung zeigt sich, wie ernst Roodleys Zustand ist. Er ist mangelernährt, leidet an Blutarmut und sein Körper ist deutlich unterversorgt. Auch seine Entwicklung ist bereits verzögert.

Ohne medizinische Hilfe würde Roodley sterben.

Frau hält Säugling im Arm
Frau beugt sich über Krankenbett, in dem ein Säugling liegt
Säugling liegt in Krankenbett

Der Kampf zurück ins Leben

Das Team im Kinderkrankenhaus beginnt sofort mit der lebensrettenden Erstversorgung. Roodley wird medizinisch stabilisiert und erhält spezielle therapeutische Nahrung, damit sein geschwächter Körper wieder zu Kräften kommen kann.

Schon nach einer Woche Behandlung zeigt sich eine Veränderung: Roodley wird wacher, sein Körper kräftiger. Er beginnt, wieder auf seine Umgebung zu reagieren.

Es sind kleine Schritte – aber sie bedeuten alles.

Auch Roodleys Mutter schöpft neue Hoffnung. Die erst 19-Jährige wünscht sich für ihren Sohn eine gesunde Zukunft. Sie sagt:

„Meine größte Hoffnung ist, dass er vollständig gesund wird. Ich wünsche mir für meinen Sohn eine gute Zukunft – dass er eines Tages selbst Arzt wird und anderen Kindern hilft, so wie ihm hier geholfen wurde.“

Wenn Hunger die Zukunft bedroht

Roodleys Geschichte ist kein Einzelfall. In Haiti leiden rund zwei Drittel der Kinder unter fünf Jahren an Blutarmut – ein deutliches Zeichen für Mangelernährung.

Hinter diesen Zahlen stehen Kinder, die nicht ausreichend ernährt werden. Kinder, denen der Hunger die Zukunft raubt, bevor sie überhaupt beginnen konnte.

Hunger nimmt Kindern die Kraft zum Wachsen, Lernen und Leben. Im nph-Kinderkrankenhaus St. Damien werden die Folgen jeden Tag behandelt. Seit fast 30 Jahren hilft nph in Haiti im Kampf gegen Hunger.

Was Sie tun können

Mit Ihrer Spende helfen Sie, mangelernährte Kinder medizinisch zu versorgen und ihnen die lebenswichtige Nahrung zu geben, die sie brauchen.

Säugling im Arm einer FrauLoading...
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