Kinderrechte statt Perspektivlosigkeit: Gemeinsam gegen soziale Ungleichheit
In vielen Ländern Lateinamerikas erleben Kinder täglich, wie ihre grundlegenden Rechte verletzt werden: das Recht auf Bildung, auf Schutz, auf Gesundheit und auf eine unbeschwerte Kindheit. Soziale Ungleichheit nimmt ihnen nicht nur Chancen – sie verweigert ihnen ihre Kinderrechte.
Ob in den Bergen Guatemalas, in den Armenvierteln Haitis oder auf den Straßen von Honduras: Millionen Kinder leben in Armut, Ausgrenzung und Unsicherheit. Sie holen Wasser statt zur Schule zu gehen, übernehmen Verantwortung für jüngere Geschwister und kämpfen ums tägliche Überleben – oft schon im Grundschulalter.
Mädchen sind besonders betroffen: Sie verzichten auf Schulbildung, um ihren Brüdern den Unterricht zu ermöglichen. Viele werden früh Mütter, weil sie keinen Schutz erfahren und ihre Rechte ignoriert werden.
All das zeigt: Soziale Ungleichheit ist mehr als unfaire Verteilung – sie ist eine Verletzung von Kinderrechten.
nph schafft sichere Orte, an denen Kinder wieder Kinder sein dürfen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Status.
Auch alleinerziehende Mütter erhalten Unterstützung. In Einrichtungen wie „Pasos Pequeñitos“ können sie ihre Kinder betreuen lassen, während sie arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren – ein wichtiger Schritt aus dem Kreislauf der Armut.
Soziale Ungleichheit lässt sich nicht über Nacht beenden. Aber jeden Tag können wir die Kinderrechte eines einzelnen Kindes verwirklichen – und damit die Welt Stück für Stück gerechter machen.
Dank der Unterstützung von nph können Kinder in Guatemala, Haiti und Honduras wieder Kind sein – zur Schule gehen, spielen, lachen und gesund aufwachsen. Ihre Spende kann Kindern helfen, ihre Rechte auf Bildung, Schutz und Gesundheit zu verwirklichen.