Ein schwieriger Start ins Muttersein
Cristina ist gerade einmal sechs Tage alt, als ihre Mutter Mariana zum ersten Mal das nph-Familienzentrum in Portachuelo, Bolivien, besucht. Mariana ist selbst erst 16 Jahre alt. Eigentlich sollte sie jetzt in der Schule sitzen. Sie träumte davon, Tierärztin zu werden. Doch mit der Geburt ihrer Tochter steht sie plötzlich vor einer ganz anderen Frage: Wie kann ich meinem Kind eine gute Zukunft ermöglichen?
Mariana lebt mit ihrer Familie in großer Armut. Das Geld reicht oft kaum für ausreichend Essen, Unterstützung bei der Versorgung ihres Babys findet sie nur schwer. Was sie braucht, sind Menschen, die ihr zuhören, sie stärken und ihr zeigen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein ist.
Genau das findet Mariana im nph-Familienzentrum
Hier lernt sie, was ihre kleine Tochter für eine gesunde Entwicklung braucht. In Gesprächen mit einer Therapeutin kann sie über ihre Ängste sprechen und neue Kraft schöpfen. Auch ihre Familie wird einbezogen und dabei unterstützt, Mariana und ihr Kind besser zu begleiten.
Heute blickt Mariana wieder nach vorn. Sie möchte zurück in die Schule und später studieren. Das Familienzentrum hilft ihr, diesem Traum Schritt für Schritt näherzukommen.
Was Sie tun können
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Familienzentren, die benachteiligte Kinder und ihre Familien stärken und ihnen helfen, eine bessere Zukunft aufzubauen.