Corona - Schutz von Kindern in Lateinamerika bei nph

Corona: Schutz für Kinder in Lateinamerika

Das Coronavirus bringt Familien und ihren Kindern sehr großes Leid. Viele Menschen in Lateinamerika leben auf engstem Raum zusammen. Sie sterben, weil das kollabierte Gesundheitssystem nicht helfen kann. Die kommende Wirtschaftskrise wird extremste Armut und Hunger bringen. Vor allem die Kinder leiden.

Der Schutz von Kindern vor COVID-19 stellt nph vor große Herausforderungen.

  1. Die Angebote von nph, insbesondere für gefährdete Kinder, müssen aufrecht erhalten bleiben.
  2. Der bestmögliche Schutz vor Infektionen für Kinder und Mitarbeiter bei nph muss gewährleistet sein.

Ihre Spende ist wichtig, um das Leben der Kinder zu schützen!

Wie schützt nph die Kinder vor der Coronapandemie?

Kinderdörfer abgeriegelt

Externe Personen dürfen die Kinderdörfer nicht mehr betreten, damit keine Viren von außerhalb eingeschleppt werden. Betreuerinnen und Betreuer arbeiten in Wochenschichten. Beim Schichtwechsel unterziehen sie sich einer 7-tägigen freiwilligen Quarantäne. Alle Einrichtungen außerhalb der Kinderdörfer sind ebenfalls geschlossen.

Hygienemaßnahmen

Alle Kinder und Mitarbeiter waschen sich regelmäßiger als schon bisher ihre Hände. Auf dem Gelände der Kinderdörfer wurden zusätzliche Desinfektionsstellen für die Hände aufgestellt.

Gesundheitsschulungen

Das medizinische Personal schult Kinder und Mitarbeiter in kleinen Gruppen im richtigen Verhalten, um die Ansteckungsgefahr zu senken. Es wird erklärt, wie sich das Virus verbreitet, wie sich Symptome erkennen lassen und was in so einem Fall getan werden muss.

Vorratshaltung

nph sichert die Versorgung von über 3.000 Kindern in neun Ländern mit Vorräten an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Das nph-Kinderkrankenhaus in Haiti bildet ebenfalls Vorräte, um auch weiterhin auf ca. 90.000 Behandlungen im Jahr vorbereitet zu sein.

Kinderdörfer abgeriegelt

Externe Personen dürfen die Kinderdörfer nicht mehr betreten, damit keine Viren von außerhalb eingeschleppt werden. Betreuerinnen und Betreuer arbeiten in Wochenschichten. Beim Schichtwechsel unterziehen sie sich einer 7-tägigen freiwilligen Quarantäne. Alle Einrichtungen außerhalb der Kinderdörfer sind ebenfalls geschlossen.

Hygienemaßnahmen

Alle Kinder und Mitarbeiter waschen sich regelmäßiger als schon bisher ihre Hände. Auf dem Gelände der Kinderdörfer wurden zusätzliche Desinfektionsstellen für die Hände aufgestellt.

Gesundheitsschulungen

Das medizinische Personal schult Kinder und Mitarbeiter in kleinen Gruppen im richtigen Verhalten, um die Ansteckungsgefahr zu senken. Es wird erklärt, wie sich das Virus verbreitet, wie sich Symptome erkennen lassen und was in so einem Fall getan werden muss.

Vorratshaltung

nph sichert die Versorgung von über 3.000 Kindern in neun Ländern mit Vorräten an Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Das nph-Kinderkrankenhaus in Haiti bildet ebenfalls Vorräte, um auch weiterhin auf ca. 90.000 Behandlungen im Jahr vorbereitet zu sein.

Warum ist Lateinamerika von Corona besonders gefährdet?

Viele Familien leben mit fünf und mehr Personen in einem Raum eng beieinander. Sie sind arm und können sich nicht mehr als eine ganz einfache Unterkunft leisten. Das tägliche Leben findet deshalb oft auf der Straße statt. Soziale Distanz und Abstandsregelungen sind nicht möglich.

Die Gesundheitssysteme in Lateinamerika funktionieren nicht. Zugang zu medizinischer Versorgung ist teuer und nicht flächendeckend verfügbar. Intensivbetten sind Mangelware. Arme Familien können sich Behandlungen nicht leisten. Corona-Infektionen müssen deshalb im beengten zu Hause kuriert werden.

Geschlossene Geschäfte und häusliche Quarantäne bringen den Verlust der Arbeit und Arbeitslosigkeit. Viele Familien wissen nicht mehr, wie sie sich ernähren sollen, da es keine sozialen Sicherungssysteme gibt.

Viele Familien können sich bisher mit ihren Einkünften gerade so über Wasser halten. Die Coronapandemie bringt ihnen neben eventuellen Gesundheitsproblemen den Verlust ihrer Arbeit. Mit einer kommenden Rezession rutschen sie in die extreme Armut ab.

Die großen sozialen Unterschiede zwischen Arm und Reich führten in den letzten Monaten zu vielen gewalttätigen Demonstrationen in Lateinamerika. Viele Länder werden zunehmend autokratisch regiert. So konnten Ausgangssperren und Shutdown zwar schnell umgesetzt werden, notwendige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sind jedoch schwierig.