GivingTuesday - Hunger darf nicht sein

#GivingTuesday – Hunger darf nicht sein

Hart und trist ist der Alltag von Ana und ihrer Familie im Tal von Mata de Platano. Hier, im honduranischen Hinterland, lebt sie in einem kleinen Lehmhaus - fernab einer größeren Stadt, in der man einkaufen, auf eine weiterführende Schule gehen oder Freunde treffen kann.

Arme Familien, wie die von Ana, brauchen eine Chance.

Das Tal von Mata de Platano ist dünn besiedelt. Es ist die Heimat von über 5.500 Menschen – die meisten von ihnen ohne Arbeit, ohne einen Arzt oder ein Krankenhaus in der Nähe. Die Not und der Hunger sind groß. Denn die Corona-Pandemie verschärft die Situation dramatisch.

So hilft nph der Familie Cruz in Honduras

Ein eigener Garten - Damit der Hunger endet

Viele Familien im Tal von Mata de Platano hungern. Denn durch die Corona-Pandemie sind die Preise stark gestiegen.

Nph versorgt diese Familien mit Lebensmittelpaketen. Bewährt hat sich außerdem, dass unsere Mitarbeiter Samenpakete verteilen und Workshops anbieten. Darin lernen die Menschen, wie sie die harten Lehmböden bearbeiten und fruchtbar machen können.

Ana und ihre Familien konnten in diesem Jahr zum ersten Mal Obst und Gemüse anbauen. Zu sehen, wie Gurken, Zwiebeln, Rote Beete, Tomaten und Papayas wachsen und sie dann auch zu ernten, war eine große Freude für Ana.

Und ein Erfolg, der die Familie zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt.

Chancen, damit Träume wahr werden können

Das Leben im Tal ist oft eintönig und einsam. Der Bus in die nächstgelegene Stadt fährt nur zweimal am Tag.

In dieser abgelegenen Region, fernab der Hauptstadt, eröffnete nph Im Sommer 2020 ein Familienzentrum. Es entstand ein Ort der Begegnung und des Austausches. Hier verbringt Ana Zeit mit anderen Kindern und hat Freunde gefunden. Und hier gibt es auch ein kreatives Angebot für Kinder, wie Ana.

Die 10-jährige ist sehr aufgeweckt und neugierig. Sie liebt es zu backen oder Armbänder zu basteln. „Ana war sehr ruhig, als sie im letzten Jahr zum ersten Mal zu uns kam. Das hat sich geändert. Sie ist offener und selbstbewusster geworden“, berichtet Lindsay Paz vom Familienzentrum. Vor allem hat Ana nun auch einen Traum: Wenn sie groß ist, möchte sie Landwirtin werden.

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So hilft nph Kindern in Lateinamerika

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind – mit all seinen Nöten und Bedürfnissen. Unser Ziel ist es, dass Kinder aus armen Familien eine glückliche Kindheit haben, zur Schule gehen können und die Chance auf eine bessere Zukunft bekommen.

Alle nph-Programme sind nachhaltig angelegt und beziehen Kinder, Eltern und Helfende partnerschaftlich mit ein. Ein tragfähiges Netzwerk vor Ort gewährleistet schnelle und kompetente Hilfe auch in Krisen- und Katastrophensituationen.

Wir sorgen dafür, dass Kinder aus armen Familien

  • genug zu essen haben und Zugang zu sauberem Wasser bekommen
  • medizinische Hilfe in nph-Krankenhäusern und Gesundheitsstationen bekommen
  • eine Schul- und Berufsausbildung bekommen
  • gut betreut sind, wenn die Eltern eine Arbeit haben
  • in Krisen- und Katastrophensituationen nicht alleine sind