KInder erhalten gute Ernährung bei nph in Honduras

Gute Ernährung stärkt für die Zukunft

nph setzt sich dafür ein, dass Kinder in Lateinamerika und Haiti ausreichende und gesunde Nahrung erhalten. Denn nur so wachsen sie gesund auf.

Viele Kinder in unseren Projektländern leben in großer Armut. Ihre Familien können sie nur schlecht ernähren. Doch wenn Kinder Hunger leiden, hemmt das ihre körperliche und geistige Entwicklung. Eine bessere Zukunft rückt dann für sie in unerreichbare Ferne.

Unterernährung nimmt in Lateinamerika zu

Hunger ist in Lateinamerika ungleich verteilt. In benachteiligten Regionen sind laut UNICEF über ein Viertel der Kinder unterernährt. In Haiti ist das einer der Gründe, weshalb jedes vierzehnte Kind das fünfte Lebensjahr nicht erreicht. Aber auch in wirtschaftlich stärkeren Gegenden ist die Ernährung von immerhin zwölf Prozent der Kinder nicht sicher. Die Corona-Pandemie und die steigenden Preise haben diese Situation noch verschlimmert. Paradoxerweise leben viele mangelernährte Menschen in Lateinamerika in Regionen, wo Landwirtschaft betrieben wird. Oft arbeiten sie als Tagelöhner für geringes Entgelt auf den Feldern. Da Land und Saatgut teuer sind, ist ihnen der eigene Anbau von Gemüse und Obst meist unmöglich. So bleiben ihnen nur kleine Mahlzeiten aus Grundnahrungsmitteln wie Bohnen und Reis.

Kinder von Hunger besonders betroffen

Der kindliche Körper ist für die Folgen von Hunger besonders anfällig. Er braucht Vitamine, Eiweiße und Spurenelemente wie Jod und Eisen für sein Wachstum. Hunger und Mangelernährung führen zu Entwicklungsverzögerungen; körperlich, geistig und im Sozialverhalten. Diese werden später meist nicht mehr aufgeholt. Es kommt zu lebenslangen Einschränkungen. Auch eine Mangelernährung der schwangeren Mutter beeinträchtigt bereits die Entwicklung des Babys. Sie kann dazu führen, dass es mit Behinderung auf die Welt kommt.

 

Wie nph Kinder in Lateinamerika durch gute Ernährung stärkt

Uns ist wichtig, dass Kinder gesund und gut ernährt aufwachsen. Wir versorgen sie deshalb  ganzheitlich und verhindern Mangelernährung von vornherein.
Viele Kinder, die in unsere Projekte kommen, haben Hunger erlebt. Schon bei der Aufnahme wird deshalb jedes Kind auf Anzeichen von Mangelernährung untersucht. Bei Bedarf erhält es zusätzliche Mahlzeiten und gezielte medizinische Behandlung.

Vollwertige Ernährung gehört zur Grundversorgung bei nph. In unseren Kinderdörfern ist das gemeinsame Essen fester Bestandteil des Tagesablaufes. Wir legen dabei Wert auf ausgewogenes Essen mit gesunden Kohlenhydraten, Vitaminen und Eiweißen. So gestärkt können die Kinder konzentriert am Unterricht teilnehmen.

Mit den Schulspeisungen versorgen wir auch Kinder aus benachteiligten Familien, die in der Nähe der Kinderdörfer leben und unsere Schulen besuchen. Denn viel zu oft fehlt dort das Geld für ausreichende und gesunde Mahlzeiten. Bei großer Not unterstützen wir diese Familien auch mit Essenspaketen.
Viele nph-Kinderdörfer betreiben landwirtschaftliche Projekte. Mit Gemüse- und Obstanbau sowie Viehhaltung sichern sie die gute Versorgung der Kinder.

Immer wieder kommt es in unseren Projektländern zu Katastrophen wie Erdbeben oder Hurrikans. Wo es uns möglich ist, leisten wir dann Nothilfe und verteilen Nahrungsmittel an Betroffene.

Helfen Sie Kindern in Lateinamerika, die an Hunger leiden!

nph-Krankenhaus in Haiti – ein Schutzort für Hunger leidende Kinder

In Haiti ist jedes zehnte Kind schwer unterernährt. Häufig müssen Kinder mit einer Mahlzeit am Tag auskommen, viele haben nicht einmal das. Für sie bietet das nph-Kinderkrankenhaus St. Damien eine Anlaufstelle. Auf der Station für Mangelernährung werden sie zunächst mit therapeutischer Milch stabilisiert und dann behutsam an Essen herangeführt. Wenn sie wieder zu Kräften gekommen sind und entlassen werden können, werden die Kinder regelmäßig im Krankenhaus untersucht. nph steht ihnen und ihren Familien mit Beratung und der Ausgabe von Nahrungsmitteln weiter zur Seite, bis sie ihr Normalgewicht erreicht haben.

Gesund und gestärkt die Welt entdecken

Beobachtet man Miriam, wie sie fröhlich mit zwei Puppen spielt, kann man sich schwer vorstellen, dass sie anfangs müde und antriebslos in den nph-Kindergarten in Nicaragua kam. „Wir mussten sie erst einmal aufpäppeln“, berichtet ihre Erzieherin Irene. Denn ihre Eltern umsorgen das kleine Mädchen zwar liebevoll, aber eine Ernährung mit Gemüse, Eiern oder Milch können sie ihr nur selten bieten. Als Tagelöhner warten sie lange auf schlecht bezahlte Aufträge und leiden unter Armut. Doch eine Ernährung mit Vitaminen und Mineralien, Eiweiß und wertvollen Fettsäuren ist unverzichtbar für Miriams Entwicklung.
Die schlechte Verfassung, in der sie zunächst zu nph kam, ist typisch für ein Kind mit Mangelernährung.
Die Erzieherinnen und Erzieher erkannten Miriams Notlage glücklicherweise bald. Im Kindergarten erhielt sie neben dem warmen Mittagessen mit frischem Gemüse deshalb zusätzlich Vitamine und Milch. Langsam aber stetig kam Miriam wieder zu Kräften. Sobald es ihr besser ging, war das kleine Mädchen wie verwandelt. Sie wurde lebenslustig, verfolgt nun den Tagesablauf im nph-Kindergarten mit großem Interesse. Immer wieder blitzt dabei ihr verschmitztes Lächeln auf. Denn inzwischen kann Miriam im nph-Kindergarten die Not vergessen.  

Ihre Spende für gute Ernährung von Kindern in Lateinamerika

20 €

leisten einen Beitrag für das Futter unserer Milchkühe

42 €

helfen dabei, unsere Schulkinder täglich mit nahrhaften Mahlzeiten zu versorgen

80 €

unterstützen einen Monat lang die Versorgung eines Babys mit hochwertiger Säuglingsmilch