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nph Kinderhilfe Lateinamerika e. V.
Tullastr. 66
76131 Karlsruhe
Telefon 0721 - 35 44 00
Fax: 0721 - 35 44 022

 

Spendenkonto
SozialBank, Karlsruhe,
DE06 6602 0500 0000 0120 00
BIC: BFSWDE33KRL
Vereinsregister Nr. 101579
Amtsgericht Mannheim

 

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Familie auf der Flucht

Haiti

Helfen Sie uns, das Leben von Kindern in Haiti zu verändern. Unterstützen Sie unsere Projekte, damit sie Zugang zu Bildung, Gesundheit und einer besseren Zukunft erhalten!

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Haiti – Hoffnung schenken mitten im Chaos

Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Es ist geprägt von Armut, Gewalt und Naturkatastrophen. Die Lage eskaliert immer weiter, viele Hilfsorganisationen verlassen das Land. Doch nph gibt Kindern eine Chance auf ein besseres Leben. Zum Beispiel im Kinderdorf in Kenscoff, wo wir nicht nur Schutz und Geborgenheit bieten, sondern auch Bildung und medizinische Versorgung – ein Licht der Hoffnung inmitten der Dunkelheit.

Haiti kämpft mit extremen Herausforderungen, die viele Aspekte des Lebens betreffen. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut und hat keinen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung oder Bildung. Die verheerenden Auswirkungen des Erdbebens 2010 und ständige Naturkatastrophen wie Hurrikane haben die fragile Infrastruktur des Landes weiter geschwächt. Das Leben in Haiti ist nicht nur von wirtschaftlicher Not, sondern auch von ständiger Unsicherheit geprägt. Die staatlichen Strukturen sind schwach, die Bandenkriminalität dominiert große Teile des Landes. Für viele Familien bedeutet dies tägliche Angst: Schulen müssen immer wieder schließen, Straßen sind unsicher und es gibt kaum Orte, an denen Kinder unbeschwert und in Frieden aufwachsen können. nph schafft in dieser düsteren Situation einen sicheren Hafen für Kinder. Unsere Einrichtungen sind Orte der Geborgenheit, wo Kinder nicht nur versorgt werden, sondern auch die Ruhe und Stabilität erfahren, die sie für eine gesunde Entwicklung benötigen.

 

Mehr Hintergründe zur aktuellen Lage finden Sie im Bericht der Vereinten Nationen über die Notsituation in Haiti.

45 % der Bevölkerung
leidet an Mangelernährung
2,3 Ärzte
pro 10.000 Einwohner
38,3 % der Bevölkerung
sind Analphabeten
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Vier Jungs grinsen in die Kamera

Kinderdorf St. Hélène

Das Kinderdorf bietet nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch Sicherheit inmitten von Chaos und Gewalt. Kinder, die aus Armut, Missbrauch oder Vernachlässigung gerettet wurden, finden hier ein Zuhause. Sie wachsen in kleinen Wohngruppen auf, die von Betreuern geführt werden. Bildung und medizinische Betreuung sind ebenfalls Teil des Alltags im Dorf – es ist ein geschützter Raum, der ihnen Stabilität und Hoffnung auf eine bessere Zukunft bietet.

Frau hat Säugling im Krankenhaus auf dem Arm

Kinderkrankenhaus St. Damien

Als einziges auf Pädiatrie spezialisiertes Krankenhaus in Haiti bietet St. Damien dringend benötigte medizinische Versorgung für Kinder. Das Krankenhaus verfügt über Abteilungen für Onkologie, Neonatologie und eine Notaufnahme. In einem Land, in dem der Zugang zu medizinischer Versorgung für viele unerreichbar ist, ist St. Damien ein Leuchtturm der Hoffnung und Rettung.

Mehr erfahren
Jungs sitzen in der Bibliothek und blättern in Zeitschriften

Bildungsprogramme

Bildung ist ein Schlüssel zur Überwindung von Armut und Perspektivlosigkeit. nph bietet neben regulärem Schulunterricht auch spezielle Berufsausbildungsprogramme, die Jugendlichen eine Zukunft ermöglichen. Gerade in einem Land, in dem viele Schulen wegen der unsicheren Lage regelmäßig schließen müssen, bietet nph Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Mehrere Jungen beim Essen

Ernährungssicherung

Tägliche, nahrhafte Mahlzeiten sind alles andere als selbstverständlich in Haiti. Viele Kinder leiden an chronischer Mangelernährung, was nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihre Entwicklung beeinträchtigt. Das Ernährungsprogramm von nph stellt sicher, dass die Kinder in unseren Einrichtungen genügend Nahrung bekommen, um gesund aufzuwachsen und sich auf ihre schulischen Fortschritte zu konzentrieren.

Herausforderungen in Haiti

Haiti kämpft mit tiefgreifenden Herausforderungen, die das tägliche Leben seiner Bevölkerung erschweren, insbesondere das der Kinder. Politische Instabilität, Naturkatastrophen, wirtschaftliche Armut und ein unzureichendes Bildungssystem führen dazu, dass viele Kinder nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheit und Sicherheit haben.

Politische Instabilität und Gewalt
Haiti erlebt seit Jahrzehnten politische Unruhen und oft gewaltsame Konflikte. Diese Unsicherheit gefährdet die Sicherheit der Kinder sowohl auf dem Schulweg als auch zu Hause. Viele Schulen werden geschlossen oder sind schwer zugänglich, wodurch das Recht der Kinder auf Bildung eingeschränkt wird. Ein fehlender Zugang zu Bildung bedeutet wiederum fehlende Sicherheit und ausreichende Ernährung.
Armut und Ernährungssicherheit
Über 60 % der Bevölkerung in Haiti lebt unterhalb der Armutsgrenze, was besonders schwerwiegende Folgen für Kinder hat. Viele Kinder leiden an Unterernährung, die nicht nur ihr körperliches, sondern auch ihr geistiges Wachstum beeinträchtigt. Dies verschärft die Chancenungleichheit und führt zu langfristigen gesundheitlichen und sozialen Problemen.
Naturkatastrophen und fehlende Infrastruktur
Haiti ist oft von Erdbeben und Hurrikanen betroffen, die Schulen und Häuser zerstören und damit die Lebensbedingungen von Kindern drastisch verschlechtern. Die unzureichende Infrastruktur behindert den Wiederaufbau und erschwert es Kindern, zur Schule zu gehen oder sich sicher zu fühlen.
Mangelndes Bildungssystem
Haitis Bildungssystem ist durch unzureichende Finanzierung und Ressourcen geprägt. Viele Kinder haben keinen Zugang zu Schulen oder müssen in schlecht ausgestatteten Klassenzimmern lernen. Ohne qualitativ hochwertige Bildung bleibt vielen der Weg aus der Armut versperrt, und die Aussicht auf eine bessere Zukunft bleibt eingeschränkt.

Wie wir in Haiti helfen

nph ist seit 1987 in Haiti aktiv und bietet Kindern ein sicheres Zuhause sowie Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

nph setzt sich in Haiti verstärkt für die Bekämpfung von Hunger ein, um die Not der Menschen zu lindern. Ein zentrales Programm ist die Schulspeisung, die Kindern täglich eine warme Mahlzeit sichert. Diese wird trotz der schwierigen Lage im Land gemeinsam mit der Fondation St. Luc, einem lokalen Partner, angeboten, der viele Schulen unter seiner Obhut hat. Die Schulspeisungen sind eine wichtige Unterstützung für Familien in extremer Armut – viele Kinder bringen Vorratsdosen mit, um einen Teil der Mahlzeit für ihre jüngeren Geschwister mit nach Hause zu nehmen. Die Schulen werden damit zu einem Ort der Bildung und des Überlebens zugleich.

 

Neben den steigenden Nahrungsmittelpreisen und der prekären Sicherheitslage in Haiti führen auch Naturkatastrophen immer wieder zu großen Problemen. Im Juni 2022 zerstörten Überschwemmungen und Erdrutsche viele Felder, und ein Erdbeben verstärkte die Not der betroffenen Familien. In solchen Situationen verteilt nph Lebensmittelpakete, um die Grundversorgung der Menschen schnell sicherzustellen, unterstützt von einem gut vernetzten Partnernetzwerk.

 

Für schwer unterernährte Kinder sorgt nph zusätzlich mit dem Kinderkrankenhaus St. Damien, das lebensrettende Versorgung bereitstellt. In der Station für Mangelernährung erhalten die Kinder zunächst Infusionen und anschließend nährstoffreiche Milch sowie eine selbst hergestellte Erdnusspaste. Viele Familien kommen wegen anderer Beschwerden wie Durchfall oder Infektionen, aber oft ist die Ursache schlicht Hunger. Dank der schnellen ärztlichen Hilfe haben diese Kinder eine bessere Überlebenschance und können gesund aufwachsen, denn Hunger in der Kindheit hat oft lebenslange Folgen.

“Unsere Arbeit hier in Haiti bedeutet Hoffnung. Für die Kinder, die wir betreuen, ist es oft die einzige Chance auf ein Leben ohne Hunger, Armut und Gewalt. Wir sind mehr als eine Organisation – wir sind eine Familie”

Kenson Kaas
Nationaldirektor von nph Haiti
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Zwei Mädchen lächeln in die Kamera

Kenscoff

Kinderdorf St. Hélène

Das Kinderdorf St. Hélène in den Bergen von Kenscoff ist ein sicherer Ort. Hier finden die Kinder Schutz vor der Gewalt und Armut, die ihr Leben geprägt haben. In kleinen Wohngruppen, die von Betreuern geleitet werden, wachsen die Kinder in einer liebevollen Gemeinschaft auf. Neben der schulischen Bildung wird großer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gelegt. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Träume zu verfolgen. Die Bildungsprogramme im Dorf decken alle Schulstufen ab, und für die älteren Kinder gibt es Berufsausbildungsprogramme, die ihnen eine Perspektive für die Zukunft bieten. Die medizinische Betreuung erfolgt über das Kinderkrankenhaus St. Damien, das eng mit dem Kinderdorf zusammenarbeitet.

Mann im Krankenhaus mit einem ganz kleinen Kind auf dem Arm

Port-au-Prince/Tabarre

Kinderkrankenhaus St. Damien

Das Kinderkrankenhaus St. Damien in Port-au-Prince ist das einzige auf Pädiatrie spezialisierte Krankenhaus in Haiti und bietet lebenswichtige medizinische Versorgung für Kinder. Mit 47.290 Behandlungen im Jahr 2024 spielt es eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung des Landes. Das Krankenhaus verfügt über Abteilungen für Notfallversorgung, Onkologie und Neonatologie. Es behandelt schwerkranke Kinder, die oft keine andere Möglichkeit zur medizinischen Versorgung haben. St. Damien steht nicht nur für modernste medizinische Betreuung, sondern auch für Hoffnung und Lebensperspektiven in einem von Krisen geplagten Land.

Mehr erfahren

Unser Engagement in Haiti - Zahlen, Daten, Fakten (2024)

589 Kinder
leben im Kinderdorf und anderen nph-Häusern
2.391 Kinder und ihre Familien
konnten wir in ihrem Zuhause unterstützen
47.290 Behandlungen
wurden im Kinderkrankenhaus St. Damien durchgeführt
589 Kinder
leben im Kinderdorf und anderen nph-Häusern
2.391 Kinder und ihre Familien
konnten wir in ihrem Zuhause unterstützen
47.290 Behandlungen
wurden im Kinderkrankenhaus St. Damien durchgeführt
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Mädchen beißt von einem Stück Brot abLoading...

“Vielleicht fragen sie sich, wie die Menschen, die in Haiti bleiben, ihr Leben derzeit meistern können. Wir tun es mit Mut. Wir lieben das Leben und wir kämpfen darum.”

Pater Richard
Arzt und Priester bei nph Haiti

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