Vorständin nph Kinderhilfe - Heidrun Mürdter

„Auf ein gutes, gesundes neues Jahr 2021“

Die neue nph-Vorständin Heidrun Mürdter begrüßt alle Spender, Förderer und Unterstützer im neuen Jahr und blickt auf die Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück.

„Das Corona-Jahr hat uns alle auf unterschiedliche Weise gefordert und wir  alle würden gerne wieder zur Normalität übergehen. Doch wir werden wohl noch eine Weile durchhalten und uns den Gegebenheiten dieser derzeitigen Situation anpassen müssen – für uns und für die Gesellschaft.

Daher wünsche ich der großen nph-Familie, allen Spendern, Förderern und Unterstützern einen behaglichen Jahreswechsel und einen zuversichtlichen Start in ein gutes, gesundes 2021. Und gleichzeitig danke ich allen Spendern, Förderern und Unterstützern für die Förderung unserer Projekte und Programme“, so Heidrun Mürdter, Vorständin für Kommunikation und internationale Programme der nph Kinderhilfe Lateinamerika.

Herausforderungen eines außergewöhnlichen Jahres

Heidrun Mürdter, sieht aber auch in 2021 viele weitere Herausforderungen auf uns zukommen.
 „Mein Highlight und die größte Herausforderung zugleich war in diesem Jahr die Bestellung zur neuen Vorständin durch den Aufsichtsrat im September. Ich freue mich sehr meine Erfahrung und meine Kraft bei nph dafür einzusetzen, dass Kinder, die in Lateinamerika in schwierigsten Verhältnissen leben, eine Chance bekommen, in einem geborgenen Umfeld aufzuwachsen, gefördert werden, um ihre Zukunft selbst gestalten zu können. Ich freue mich, so Teil der nph-Familie weltweit zu sein.

„Es ist nichts selbstverständlich“… Solidarität ist von uns allen gefordert

Durch Covid-19 wurde auch bei vielen Menschen in Europa der Blick darauf gelenkt, dass doch nicht alles selbstverständlich ist, und wir auch hier in Deutschland nicht ausgenommen sind von solchen Ereignissen. Wir erleben, dass diese Pandemie auch Auswirkungen hat auf unser Leben hat. Wir sind Teil dieser einen gemeinsamen Welt. 
Ich glaube von Herzen daran, dass das Erleben dieser Krise die Solidarität fördern wird. Solidarität hilft uns allen: für- und miteinander da zu sein und Verantwortung zu übernehmen, trägt beide Seiten durch die Krise. Gerade jetzt zu Weihnachten sehne ich mich danach, meine Familie mal wieder zu treffen, mit Menschen fröhlich beieinander zu sein. Denn auf Dauer sind virtuelle Treffen kein Ersatz.

Auch 2021 wird uns die Pandemie weiter begleiten und hält zusätzliche Aufgaben bereit: Insbesondere in den Projektländern ist es noch nicht absehbar, wie die langfristigen Folgen sind. Viele Familien dort bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsarbeit. Viele Möglichkeiten Geld zu verdienen, brachen durch die Pandemie weg. Auch die Entwicklungen in Deutschland sind ungewiss. Dies bereitet mir Sorge. Doch ich habe die Unterstützer und Unterstützerinnen von nph so kennen gelernt, dass ich weiß, sie werden uns auch im kommenden Jahr bei den vielen anstehenden Herausforderungen begleiten.

nph als weltweite Familie ist in diesen Zeiten noch näher zusammengerückt

Wie in vielen Unternehmen, so arbeiten derzeit auch viele Kollegeninnen und Kollegen bei nph im Moment von Zuhause aus. Einerseits ist es ganz schön, sich den Arbeitsweg zu sparen. Andererseits fehlen uns auch die Gespräche unter- und miteinander. Im Kontakt mit den Kollegen in Lateinamerika haben sich neue Kommunikationsformen etabliert. Onlinekonferenzen sind viel selbstverständlicher geworden – so hat uns Corona auch näher zusammengebracht. Und die weltweite Pandemie hat uns allen gezeigt, dass wir eine weltweite Familie sind. Nachdem die Kinder in den Kinderdörfern vom Corona-Ausbruch in Europa hörten, gab es Grüße und Gesundheitswünsche an die Spender und Paten in Europa. Das ist „gelebte“ Familie: auch in schwierigen Zeit aneinander zu denken und füreinander da zu sein – auch mit räumlichem und digitalem Abstand.

Umso mehr freue ich mich auf Begegnungen mit den Unterstützern und Unterstützerinnen von nph, die mit großer Herzensfreude Kindern in Lateinamerika beistehen und somit zur großen nph-Familie gehören. Und ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team in Karlsruhe neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, um in den Projektländern für die Kinder viele Projekte neu zu denken und umzusetzen und diese den Unterstützern und Unterstützerinnen in Deutschland näher zu bringen .“