nph Kinderhilfe Lateinamerika Nachrichten https://www.nph-kinderhilfe.org/ Neueste Nachrichten von nph Kinderhilfe Lateinamerika de nph Kinderhilfe Lateinamerika Nachrichten https://www.nph-kinderhilfe.org/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.nph-kinderhilfe.org/ 18 16 Neueste Nachrichten von nph Kinderhilfe Lateinamerika TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 17 Sep 2021 09:35:00 +0200 Klassenzimmer Küche https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7607&cHash=57dfdfd8875aebc6e0a3f96235e83ea4 Der 10-jährige Carlo versteht die Welt nicht mehr. Seit 1,5 Jahren ist seine Schule in Guatemala... "Ich vermisse meine Klassenkameraden und meine Lehrerin sehr. Wann dürfen wir endlich wieder in die Schule gehen?" Carlo blickt traurig von seinem Schulheft auf. Die Aufgabe alleine zu lösen, fällt ihm schwer.

Das frustriert auch die Mutter, denn sie kann ihrem Sohn nicht helfen. Carlos Lehrerin unterrichtet den 10-Jährigen und seine Klasse über WhatsApp. Die Verbindung mit dem Handy ist oft schlecht, die Familie teilt sich einen Internetanschluss mit den Nachbarn. Für einen eigenen reicht das Geld nicht aus.

Eine Kindheit voller Entbehrungen

Carlo lebt mit seinem kleinen Bruder Joel und seinen Eltern am Stadtrand von Parramos, eine Autostunde von der Hauptstadt Guatemala City entfernt. Das kleine Haus, in dem sie wohnen, haben seine Eltern selbst gebaut. Carlos Familie ist arm. Sein Vater arbeitet in der Landwirtschaft und verdient rund 130€ im Monat. Susana, seine Mutter, findet von Zeit zu Zeit Arbeit als Tagelöhnerin auf dem Feld.

Das Geld muss für die 4-köpfige Familie zum Überleben reichen. Lebensmittel, Medikamente und die Fahrt mit dem Bus – für mehr bleibt nichts übrig. Ohne die Unterstützung durch nph könnte es sich die Familie nicht leisten, Carlo in die Schule zu schicken. Schon allein aufgrund der Kosten für Bücher und dem benötigten Unterrichtsmaterial.

Fussball - die Leidenschaft von Carlos

Fußballspielen ist Carlos große Leidenschaft. Normalerweise spielt er immer mit seinen Freunden in der Schule.

Über die Hälfte der Menschen in Guatemala leben unterhalb der Armutsgrenze. Der tägliche Kampf ums Überleben bestimmt ihren Alltag. Bildung ist für sie die einzige Chance, dem Kreislauf der Armut zu entkommen. Denn ohne Bildung bleiben Familien häufig über Generationen hinweg arm.

Carlo kennt einige Kinder aus seiner Nachbarschaft, die überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihren Lehrern haben. Sie helfen bei der Ernte auf den Feldern. Bei vielen von ihnen ist fraglich, ob sie an die Schulen zurückkehren, wenn die Pandemie eingedämmt ist.

Der Traum vom Beruf

Trotz aller Widrigkeiten – Carlo beißt sich durch und erledigt seine Aufgaben nach wie vor gewissenhaft. Nach der weiterführenden Schule möchte Carlo eine Ausbildung machen. nph unterstützt ihn dabei. Regelmäßig kommt die Sozialarbeiterin vorbei. Sie spricht mit Carlo, hilft ihm, wenn er mit dem Stoff nicht weiterkommt und motiviert ihn, am Ball zu bleiben.

Seit Jahrzehnten begleiten wir Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter und raus aus der Armut. Wie das gelingen kann, zeigt Regina aus Honduras. Die 21-Jährige hat im vergangenen Jahr ihr Studium erfolgreich abgeschlossen – unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie.

Regina hat es geschafft

Ein Rückblick: Der Vater verlässt die Familie, da ist Regina gerade einmal 4 Jahre alt. Unterhalt zahlt er keinen für seine Tochter und die drei Geschwister. Reginas Mutter erleidet fünf Schlaganfälle. Sie benötigt dringend Medikamente. "Als große Schwester und ältestes Kind habe ich eine Verantwortung für meine Familie. Deshalb sind meine Großmutter und ich betteln gegangen. Was hätten wir sonst machen sollen?"

Im nph-Kinderdorf Rancho Santa Fe erfährt man vom Schicksal der Familie und nimmt sie in die Einrichtung auf. Für Regina rückt ihr großer Traum zum allerersten Mal in ihrem Leben in greifbare Nähe: Sie kann die Schule besuchen und hat die Chance auf eine Ausbildung.

Abschluss als Krankenschwester - Regina hat es geschafft

Regina bei ihrem Abschluss zur Krankenschwester. Aus dem schüchternen Mädchen ist eine selbstbewusste junge Frau geworden.

"Ich wollte immer schon Krankenschwester werden. Menschen zu helfen, ist meine Leidenschaft. Als Kind habe ich die Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger im Krankenhaus gesehen, die meine Mutter versorgten. Sie sind meine großen Vorbilder."

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Nachrichten_von_nph miriam.moertl@nph-kinderhilfe.org Fri, 17 Sep 2021 09:35:00 +0200
Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben: Tausende Menschen brauchen weiterhin dringend Ihre Hilfe https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7606&cHash=7d64033d6a4e8e61b9b573f903db0ca8 Die Wunden des Erdbebens vom 14. August 2021 heilen, doch sie hinterlassen Spuren. Dazu kommt der... «Es war, als würde der Himmel über uns zusammenbrechen. » Vilnord Moise ist gemeinsam mit 50 weiteren Gästen auf einer Beerdigung, als die Erde bebt. 20 Menschen sterben, Vilnord überlebt schwer verletzt. Im St. Luc Family Hospital wird er von Ärzten unserer Schwesternorganisation «Fondation St. Luc» versorgt.

Erdbeben Haiti - Behandlung von Vilnord Moise

Vilnord Moise im St. Luke-Krankenhaus Anfang September. Der 23-Jährige ist auf dem Weg der Besserung. Drei andere Krankenhäuser hatten den schwer Verletzten zuvor abweisen müssen, weil die Kapazitäten nicht ausreichten. Die Operation in St. Luc hat sein Leben gerettet.

Noch immer ist die Not nach dem Erdbeben in Haiti groß

Die gewaltigen Auswirkungen des Bebens vom 14. August 2021 sind Wochen später noch immer allgegenwärtig. 2.200 Menschen sind gestorben, über 12.000 wurden verletzt. Zerstörte Häuser, aufgerissene Straßen, beschädigte Brücken – überall.

Die Menschen schaffen die Trümmer ihrer Existenz beiseite, viele von ihnen sind traumatisiert. Sie haben Angehörige, Freunde und Bekannte verloren oder wurden selbst schwer verletzt.

Das Ausmaß der Katastrophe

  • Über 130.000 Häuser sind komplett eingestürzt oder schwer beschädigt
  • 308 Schulen in den betroffenen Regionen sind so zerstört, dass kein Unterricht stattfinden kann
  • 53 Gesundheitszentren wurden teilweise beschädigt, 6 komplett eingestürzt
  • 81.000 Menschen haben ihren Zugang zu Trinkwasser durch das Erdbeben verloren
  • Über 650.000 Menschen sind derzeit dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen – mehr als ein Drittel davon sind Kinder

Dennoch: Der Alltag ist zurück. Jetzt gilt es, weiterzumachen und die zerstörten Häuser, Dörfer und Gemeinden wiederaufzubauen.

Erdbeben Haiti - zerstörte Häuser

Tausende Häuser sind komplett zerstört. Die Menschen brauchen dringend ein Dach über dem Kopf.

Helfen Sie mit, den Menschen ihre Würde wiederzugeben.

In enger Zusammenarbeit mit der Fondation St. Luc und ihrem Leiter Pater Richard setzen wir von nph auf nachhaltige und konstante Hilfe beim Wiederaufbau. Dabei gilt es, in den betroffenen Regionen Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.  Die Menschen erhalten Baumaterialien, wie Holz, Stahl, Beton und Wellbleche – so können sie ihre Häuser wiederaufbauen.

Erdbeben Haiti - Wiederaufbau Materialtransport

Pater Richard (rechts) mit einem Aufbauteam. Alle packen mit an, die Solidarität unter den Haitianern ist groß. Denn jede*r weiß, was Verlust bedeutet.

Ein Dach über dem Kopf, ein sicheres Zuhause

Nur mit Ihrer Spende ist es uns möglich, die notwendige Aufbauarbeit auf Haiti leisten zu können.

  • Mit Baumaterialien, Holz und Wellblech erhalten die Menschen ein Dach über dem Kopf.
  • Saatgut ermöglicht es den Familien, schnell wieder selbst ihre Existenz sichern zu können.
  • Mit Lebensmittelhilfen sichern wir die Grundversorgung: die Hilfslieferungen umfassen u.a. Reis, Hirse, Mais, Bohnen, Öl und Mehl

Bitte helfen Sie!

Mit Ihrer Spende schenken Sie den Menschen auf Haiti Hoffnung und die Zuversicht, dass sie im Schatten der globalen Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten.

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Nachrichten_von_nph miriam.moertl@nph-kinderhilfe.org Thu, 16 Sep 2021 09:30:19 +0200
Schweres Erdbeben in Mexiko https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7605&cHash=8b8e05700fe7c743e6b0965254a09b64 Zentralmexiko wurde am Abend des 7. September von einer Reihe von Erdbeben erschüttert. Das... Die Beben waren auch in Miacatlán, im nph-Kinderdorf „Casa San Salvador“, ca. 280 km entfernt noch zu spüren.  Rafael Bermudez, Nationaldirektor von NPH Mexiko berichtet, dass alle Kinder und Mitarbeiter wohlauf sind. Nach ersten Überprüfungen wurden auch bisher in Miacatlán und Cuernavaca keine Gebäude und sonstigen NPH-Einrichtungen beschädigt.

Das Beben verursachte nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde Felsstürze und Erdrutsche, Straßen wurden blockiert. Augenzeugen berichteten, das in Acapulco mehrere Gebäude beschädigt wurden. Vielerorts gab es Stromausfälle. Bislang gibt es keine Berichte über Verletzte oder Tote.

Mexiko wird immer wieder von heftigen Beben heimgesucht, zuletzt im September 2017, bei dem 369 Menschen ums Leben kamen.

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Nachrichten_von_nph Wed, 08 Sep 2021 16:48:01 +0200
Katastrophale Zustände in Haiti: Hilfe ist angelaufen https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7603&cHash=7b8135bbc7ff6ecbfc38d703857d941e Am Samstag bebte im Süden Haitis die Erde. Tausende Häuser sind zerstört, Familien ohne Obdach.... Für die Menschen im Süden von Haiti ist die Situation: katastrophal. Das Beben machte laut aktuellen Zahlen 136.000 Familien obdachlos. 60.800 Häuser sind komplett eingestürzt, 76.000 beschädigt. Verzweifelt haben sie mithilfe von Nachbarn und Hilfsteams in den Trümmern nach Angehörigen gesucht. Mittlerweile hat sich die Zahl der Toten auf 2.000 erhöht. Knapp 10.000 Verletzte müssen behandelt werden.

Die Szenen sind chaotisch, die Straßen voller Schutt der kaputten Gebäude. Auf dem Land sind einfache kleine Häuser und Hütten zusammengefallen, Selbstversorgergärten teilweise zerstört. Zu diesem großen Unglück gesellte sich am Dienstag ein zweites: Tropensturm Grace kam von der Dominikanischen Republik und brachte große Wassermassen mit sich.

Eine Familie frühstückt am Morgen nach dem Erdbeben in den Ruinen ihres Hauses.

Der Stadt Les Cayes unweit von Saint-Louis-du-Sud, wo das Beben besonders hart zuschlug. Eine Familie frühstückt am Morgen nach dem Erdbeben in den Ruinen ihres Hauses. (AP Photo/Joseph Odelyn)

Das erschwert den Bergungs- und Hilfsmannschaften die Arbeit. Und die Familien, die sich nach dem Beben in Zelten und provisorischen Unterkünften eine vorübergehende Bleibe geschaffen hatten, standen plötzlich sprichwörtlich im Regen. Grace hatte ihnen Zelte und Wellblech einfach fortgeblasen. Außerdem führten die Angst vor Nachbeben und das unbewältigte Trauma vom Erdbeben 2010 dazu, dass viele Menschen sich nicht mehr in Gebäude hineintrauen. Schutzlos verbrachten sie die Sturmnacht im Freien.

Der haitianische Zivilschutz sagt, dass in den betroffenen Gebieten 684.000 Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Nicht betroffen ist die Hauptstadt Port-au-Prince, wo die Schulen, medizinischen Einrichtungen und das Kinderdorf von nph das Beben ohne Schaden überstanden haben. Dennoch gibt es enge Verbindungen und den Wunsch zu helfen.

Schnell vor Ort: medizinische Teams unterstützen Krankenhäuser

Deshalb bringen nph und seine Schwesterorganisation Fondation St. Luc einen Teil der humanitären Hilfe in die Krisenregion. Besonders die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Luc sind im Katastrophengebiet stark verankert. Sie betreiben dort sechs Schulen und eine Kinderklinik im besonders betroffenen Ort Les Cayes. Die von der Fondation St. Luc errichteten Gebäude sind zum Glück erdbebenresistent und haben damit die 7,2 auf der Richter-Skala am vergangenen Samstag mit nur kleinen Rissen gut überstanden.

Erdbebenopfer erhalten medizinische Erstversorgung

Medizinische Erstversorgung erhalten Erdbebenopfer in einer improvisierten Mobilen-Klinik.

Schon bei zurückliegenden Katastrophen halfen die Teams der Fondation St. Luc der Bevölkerung vor Ort – eine vertrauensvolle Basis ist etabliert, es gibt funktionierende Netzwerke. Deshalb konnte St. Luc schon am Tag des Erdbebens seine Hilfe starten: Ein medizinisches Team aus Ärzten und Krankenschwestern, das in dieser Region im Außeneinsatz war, kontaktierte bereits am Samstag sofort die umliegenden Krankenhäuser und bot Hilfe an. Das Team unterstützt im Krankenhaus in St. Louis-du-Sud, wo der aktuelle Hilfebedarf am größten ist, und versorgt Schwerstverletzte.

„In den Krankenhäusern fehlt es an Platz und Ausstattung zur Versorgung der vielen Verletzen. Auch an medizinischem Personal und den einfachsten Verbrauchsgütern und Medikamenten. Die Lage in den Krankenhäusern war zuvor schon unzureichend. Jetzt sind die Kapazitäten völlig ausgeschöpft“, erläutert Sonja Smolka, Projektkoordinatorin von nph für Haiti.

Deshalb leistet auch nph medizinische Hilfe: Die medizinischen Einrichtungen von nph in der Hauptstadt Port-au-Prince halten Bettenkapazitäten vor – für die Notfallversorgung nach dem Erdbeben einerseits und für die Versorgung von Patientinnen und Patienten, die momentan im Erdbebengebiet keine ärztliche Versorgung finden. Zudem wird das Kinderkrankenhaus St. Damien ein medizinisches Team in die Erdbebenregion entsenden. Dort wird es gemeinsam mit den Partnern der Fondation St. Luc tätig sein.

Einfallsreiche Logistik – zur Not mit Muskelkraft

Zusätzlich zur dringend benötigten medizinischen Versorgung schickt nph Hilfsgüter ins Erdbebengebiet: Wasser, Nahrungsmittel und Hygieneprodukte stehen ganz oben auf der Liste der benötigten Erstversorgung. Der Transport ist derzeit abenteuerlich, und das ist noch vorsichtig ausgedrückt: Die Straßen in Haiti – im Normalfall schon häufig nur Schotter- oder Erdpisten – sind vom Erdbeben teilweise zerstört. Die heftigen Regenfälle haben nun zusätzlich Erdrutsche und weitere Zerstörungen gebracht.

Das bedeutet: Logistik mit Muskelkraft. Zwei Nothilfe-Teams von nph brachen am Sonntag von der Hauptstadt Port-au-Prince mit Hilfsgütern und Medikamenten in Richtung Erdbebengebiet auf. Weil ein Erdrutsch die Straße blockierte, konnten sie tatsächlich nicht selbst ins Katastrophengebiet fahren, aber die Güter zu Fuß über den zerstörten Straßenabschnitt bringen, wo Personal der Schwesterorganisation St. Luc diese in Empfang nahm. So kommen die Hilfsgüter rasch zu den betroffenen Menschen.

Hilfsgüter erreichen die Menschen nach dem Erdbeben in Haiti.

Erste Hilfe erreicht die obdachlos gewordenen Menschen im Süden Haitis von der nph-Partnerorganisation Fondation St. Luc, zu der der weiße Van gehört.

Warum sorgen die Helferinnen und Helfer vor allem für Familien im ländlichen Raum? In der Stadt erhalten die Betroffenen relativ schnell und gut Hilfe von Wohltätigen Organisationen und Krisenteams. Auf dem Land jedoch ist das Hilfsnetzwerk weniger gut. Die Menschen hier sind auf sich allein gestellt und brauchen umso dringender das lokale Know-how von nph und seiner Partnerorganisation Fondation St. Luc.

Zeltstädte verhindern – Familien sollen Hilfe in ihrem Umfeld bekommen

Und wie soll es weitergehen? Sonja Smolka kennt die Situation auch im ländlichen Raum genau. „Was sich die betroffenen Familien jetzt am dringendsten wünschen, ist ein Dach über dem Kopf. Wir wollen dazu beitragen zu verhindern, dass in Haiti weitere Zeltstädte entstehen, die sich nach und nach zu Elendsvierteln entwickeln. Deshalb stehen wir jetzt schon in Kontakt mit den Familien abseits der Städte, wo nach und nach Hilfe ankommen wird. Wir wollen mit lokalen Materialien und gemeinsam mit den Communities möglichst direkt und unkompliziert helfen.“ Mindestens 250 Familien können auf diese Weise rasch wieder in den eigenen vier Wänden leben – mithilfe lokaler Netzwerke.

Das ist auch wichtig, damit Kinder zum geplanten Schulstart Anfang September möglichst wieder zur Schule gehen können. Nach den langen Pausen, bedingt durch die Corona-Pandemie, ist das ein wichtiges Ziel.

Die Hilfe, die Materialien, der Transport – das alles kostet Geld. Die nph Kinderhilfe hat bereits eine Soforthilfe von 50.000 Euro für Haiti auf den Weg gebracht. Doch das ist erst ein kleiner Anfang. Bitte helfen Sie Kindern und ihren Familien, die beim Erdbeben alles verloren haben ...

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Nachrichten_von_nph cordula.schulzeqnph-kinderhilfe.org Wed, 18 Aug 2021 12:48:00 +0200
Erdbeben: Menschen in Haiti rennen in Panik aus den Häusern https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7602&cHash=b4e6463d639ade4ad55cdc92db33e5b7 Erdbeben im Südwesten Haitis forderte bisher über 300 Tote. Pater Richard und das Nothilfe-Team von... Am Samstag, 14.08.2021, um 08:02 Ortszeit traf die Menschen in Haiti erneut eine verheerende Naturkatastrophe. Ein Erdbeben der Stärke 7,2 erschütterte vor allem den Südwesten Haitis und richtete große Schäden an. Bisher wurde von über 700 Toten und zahlreichen Verletzten berichtet, doch viele Menschen werden noch vermisst. 

Das Erdbeben war auf der ganzen Insel spürbar – auch in der benachbarten Dominikanischen Republik. Die Menschen rannten in Panik aus den Häusern, zu präsent ist ihnen das zerstörerische Erdbeben von 2010. 

Tagesschau 19.00 Uhr vom 15.08.2021

Zerstörung im Südwesten Haitis

Kenson Kaas, Direktor von nph Haiti berichtet, dass die Kinder in den nph Projekten in Port-au-Prince, Tabarre und Kenscoff unverletzt sind. Sie werden von den Sozialarbeitern intensiv betreut. Doch die Nachrichten aus dem Süden des Landes sind erschreckend. Viele Häuser sind dort zerstört. Er versucht Mitarbeiter und Familien des Gemeindeprogrammes von nph zu erreichen, um die Lage vor Ort zu sondieren.

„Im Kinderkrankenhaus St. Damien gibt es keine Schäden, doch die Familien von Patienten rannten vollere Panik nach draußen und weigerten sich aus Angst vor Nachbeben, das Gebäude wieder zu betreten“, so Dr. Jacqueline Gautier. Das Kinderhospital St. Damien bereitet sich darauf vor, verletzte Kinder aus dem Erdbebengebiet aufzunehmen.

Projekte der nph-Schwester-Organisation St. Luc sind betroffen

St. Luc betreibt im Katastrophengebiet zahlreiche Projekte wie Gesundheitsstationen und Schulen sowie Gemeindeprogramme zur Unterstützung armer Familien. Die genauen Schäden an den Einrichtungen sind noch nicht absehbar.

Pater Richard und das Nothilfe-Team der nph-Schwester-Organisation St. Luc hat sich sofort auf den Weg gemacht ins Katastrophengebiet. Es ist schwierig. Viele Straßen sind leider nicht passierbar.

Medizinisches Team von NPH ist bereits vor Ort

Ein medizinisches Team, das in dieser Region im Außeneinsatz war, hat am Samstag sofort die umliegenden Krankenhäuser kontaktiert und Hilfe angeboten. Das Team ist derzeit im Einsatz zur medizinischen Notfallversorgung und unterstützt im Krankenhaus in St. Louis du Sud (Les Cayes), wo der aktuelle Hilfebedarf am größten ist. Dort versorgen sie seit Samstag Schwerstverletzte.

Verletzte werden direkt vom Ärzte-Team vor Ort versorgt

Verletzte werden vom medizinischen Team direkt vor Ort versorgt.
 
In den Krankenhäusern fehlt es an Platz und Ausstattung zur Versorgung der vielen Verletzen. Auch an medizinischem Personal und den einfachsten Verbrauchsgütern und Medikamenten.  Die Lage in den Krankenhäusern war zuvor schon unzureichend. Jetzt sind die Kapazitäten völlig ausgeschöpft.

Behandlung auf dem Fußboden eines Krankenhauses.

Teilweise müssen Patienten auf dem Boden eines Krankenhauses behandelt werden, weil es nicht ausreichend Betten und Matratzen gibt. 

Das Ärzte-Team behandelt auch verletzte Kinder

Auch Kinder sind betroffen. Das medizinische Team leistet Nothilfe im Erdbebengebiet.

Die Menschen im Südwesten Haitis brauchen Hilfe

Das Erdbeben trifft Menschen in bereits prekärer Lage. Haiti geht durch eine Zeit der politischen und wirtschaftlichen Instabilität. Hinzu kommt eine deutliche Ausbreitung der Corona-Infektionen gerade unter der armen Bevölkerung. Das Erdbeben ist eine neue Katastrophe, die gerade die armen Familien nicht alleine bewältigen können.

NPH hilft mit
    • Medizinischer Versorgung
    • Nothilfepaketen mit Lebensmitteln, Wasser, Hygienemitteln
    • Psychologischer Betreuung insbesondere der betroffenen Kinder
    • Wiederaufbau 

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

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Nachrichten_von_nph heidrun.muerdter@nph-kinderhilfe.org Sun, 15 Aug 2021 18:32:43 +0200
Karlsruhe ist dabei – Hans-Thoma-Schule engagiert sich https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7601&cHash=af907e4d2177d0d7ee5b40b039984f58 Bürgermeisterin Bettina Lisbach ruft die Karlsruher*innen zu weiteren Spenden für den Ausbau der... Bürgermeisterin Bettina Lisbach engagiert sich bei ihrem Besuch in der Hans-Thoma-Schule persönlich für das Projekt „1000 Schulen für unsere Welt – eine Schule für Haiti“ und wendet sich mit einem Spendenaufruf an die Karlsruher Bürger*innen.

Von Schülerinnen und Schülern der 4. Klasse aus der Nachmittags – AG der Schule wird ein Theaterstück aufgeführt, das sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDG) auseinandersetzt. Hochwertige Bildung ist eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030.

Klimaheld*innen der Hans-Thoma-Schule in Karlsruhe

Die Darsteller*innen der Hans-Thoma-Schule präsentieren stolz ihre Klimaheld*innen. Sie fordern Schluß mit der Armut bei Kindern, Zugang zu Bildung für jedes Kind und für alle genug zu Essen.

Die Kinder aus der Hans-Thoma-Schule sind sehr engagiert. Sie haben selbst die Initiative ergriffen, sich dieser Thematik anzunehmen und sich für die Umwelt in Verbindung mit Bildung einzusetzen. „Es freut mich sehr, hier als Botschafterin für das Projekt „1000 Schulen für unsere Welt – eine Schule für Haiti“, ein solches Engagement bei den Kindern vorzufinden. Die Bildungsarbeit zu dieser Thematik an Schulen ist sehr wichtig“, betont Bettina Lisbach.

In diesem Rahmen können sich die Kinder emotional einbringen, ausprobieren und gemeinschaftlich eigene Ideen entwickeln. Derartige Projekte befähigen die Kinder und Jugendlichen, ihre eigene Zukunft nachhaltig zu gestalten. Sie fördern Partizipation, Solidarität sowie zukunftsgerichtetes Denken und Handeln – die Schlüsselkompetenzen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft.

Drei Klimaheldinnen der Hans-Thoma-Schule in Karlsruhe zeigen ihre Klimaheldinnen-Figuren.

Stolz und mit Überzeugung präsentieren Schülerinnen der Hans-Thoma-Schule in Karlsruhe ihre Klimaheldinnen.

„Welche Folgen der Klimawandel für uns und unsere Welt hat, erleben wir jeden Tag aufs Neue – dieser Tage sehr aktuell und dramatisch auch bei uns. Daher ist es notwendig, Verantwortung zu übernehmen für unser Handeln. Die Verknüpfung mit diesem Projekt zeigt deutlich, wie wichtig es ist, auch für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, die dies aus eigener Kraft nicht leisten können, Teilhabe zu leisten“, so Lisbach weiter.

Bürgermeisterin Bettina Lisbach – erste Botschafterin der Stadt Karlsruhe

Es ist noch Luft nach oben und alle Karlsruher*innen sind aufgerufen, dieses Projekt zu unterstützen. „Wie wichtig der Unterricht in den Schulen für unsere Kinder und Jugendlichen ist, hat die Pandemie uns gezeigt. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, gerade auch in den Ländern, in denen nur durch Bildung der Kreislauf der Armut durchbrochen werden kann, hier unterstützend mitzuwirken.

Karlsruhes Bürgermeisterin Bettina Lisbach beantwortet Fragen der Klimahelden zum Umweltschutz.

Karlsruhes Bürgermeisterin Bettina Lisbach spricht mit den Schülern der Hans-Thoma-Schule in Karlsruhe über ihr Umweltengagement und der Bedeutung von guter Bildung - auch in Haiti.

Daher appelliere ich an alle Karlsruher*innen, sich mit einer Spende zu beteiligen, um am Ende sagen zu können – Karlsruhe war dabei und wir haben es geschafft,“ so Bettina Lisbach mit ihrem Spendenaufruf an die Karlsruher Bevölkerung.

10.000 Euro sind bislang eingegangen

Bei dem von nph organisierten Projekt handelt es sich um den Ausbau der „St. André-Schule“ in Fond-des-Blancs im Süden Haitis. Der Ausbau sorgt dafür, dass weitere Schulräume für die Klassen 10 bis 13 sowie Sonderklassen eingerichtet werden, so dass die Jugendlichen an der „St. André-Schule“ das Abitur erwerben können. Dieser Hurrikan- und erdbebensichere Ausbau war von Beginn an geplant und soll nun mithilfe von Spenden aus Karlsruhe realisiert werden. Schulträger ist die haitianische, gemeinnützige Fondation St. Luc (Schwesterorganisation von nph). Die Kosten für den Bau werden sich auf ca. 220.000 Euro belaufen.

Die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ – eine Schule für Haiti

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe, für die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt – eine Schule für Haiti“, begann bereits Anfang 2020 und einer der ersten Höhepunkte war das Benefizkonzert mit Sänger Marc Marschall Ende März 2020. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Kampagne dann zunächst gestoppt. In den letzten Monaten zeigte sich jedoch, wie stark die Pandemie die öffentlichen Strukturen, wie beispielsweise den Bildungssektor, negativ beeinflusst hat. Besonders in armen Ländern wie Haiti ist es fatal, wenn Kinder keine Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen. Was 2020 begonnen hat, soll nun weitergeführt werden, damit 2022 das zweite Stockwerk der St. André Schule eingeweiht werden kann.

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Nachrichten_von_nph agathe.freudl@nph-kinderhilfe.org Mon, 26 Jul 2021 16:43:31 +0200
Starkes Erdbeben in Peru https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7600&cHash=33950d89cb25790abde3f7ecbd7cd9ab Ein Erdbeben mit der Stärke 5.8 erschütterte am späten Dienstagabend (Ortszeit) die Region... Das Epizentrum des Bebens lag nahe des nph Kinderdorfs an der Westküste Perus. Erste Rückmeldungen von dort bestätigen, dass es allen Kindern und Mitarbeitern gut geht. Schäden aus dem Umland sind bisher nicht bekannt.

"Wir haben die Gebäude so schnell wie möglich verlassen. Schäden, vor allem an den Häusern in denen die Kinder leben, konnten wir bisher keine feststellen. Wir sind alle ein wenig verängstigt, aber es geht uns gut." sagt der Nationaldirektor von nph Rafa Arce.

Die gesamte Westküste Nord- und Südamerikas liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring. Kleinere und manchmal größere Erdbeben kommen dort häufiger vor. Alle Einrichtungen von nph sind deshalb auch erdbebensicher gebaut.

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Nachrichten_von_nph detlef.vonhouwald@nph-kinderhilfe.org Wed, 23 Jun 2021 08:43:10 +0200
Corona in Haiti – Krankenhäuser sind dicht https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7599&cHash=2c9739deae3f2475e6c686721b144d4c In Haiti geschieht das, wovor wir uns lange gefürchtet haben: COVID-Patienten werden an der Pforte... In den Krankenhäusern selbst sieht die Lage genauso verzweifelt aus. Es fehlt an Schutzkleidung, an Medikamenten und an Personal – Menschen, die sich kümmern. Das größte Problem im Moment ist jedoch der Sauerstoff! Es gibt nicht genug davon und er wird immer teurer.

Pater Richard verurteilt hohen Preis für Sauerstoff

Es scheint, als trieben die Weltmärkte die Preise für Sauerstoff gerade in die Höhe, schreibt Pater Richard Frechette auf seinem Newsblog. Zwischen seinen Zeilen: Anklage. Und die voraussehende Einschätzung: „Als nächstes zahlen wir 22 US-Dollar pro wiederaufgefüllte Flasche. Wir waren mal bei 12 Dollar. “ Der Preisanstieg hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen können, so der 68-Jährige. Aber Aufgeben ist keine Option.

Seit Mai steigt in Haiti die Zahl der Infizierten

Pater Richard, der gleichzeitig auch Mediziner ist, kämpft seit vielen Jahren an vorderster Front für die Ärmsten in Haiti. Dass das Coronavirus nun gerade diese trifft, beobachtet der 68-Jährige mit großer Sorge. „Unter den COVID-Patienten, die zu uns kommen, sind viele Nonnen.“ Diese, so der Pater, seien täglich bei den Ärmsten, in den Slums und auf der Straße. Dass nun ausgerechnet Nonnen verstärkt unter den COVID-Patienten sind - ein sicheres Zeichen dafür, dass sich das Virus vor allem in den Armenvierteln stark verbreitet.

Spenden Sie für Sauerstoff!

Die Haitianer sind der Corona-Pandemie nahezu schutzlos ausgeliefert. Das Land ist nicht in der Lage, Sauerstoff in großem Stil in eigenen Fabriken zu produzieren. Denn für die Erzeugung von Sauerstoff wird Brennstoff benötigt. Und der ist teuer.

Hoffnung gibt es bei denen, die den Sauerstoff zumindest in kleinen Mengen selbst produzieren können. Wie zum Beispiel das Krankenhaus unserer Partnerorganisation St. Luc in der Hauptstadt Port-au-Prince. Hier arbeitet ein Team im Schichtdienst, rund um die Uhr und befüllt Tanks mit dem lebensrettenden Gas. Aktuell kommt das Team pro Tag jedoch gerade mal auf 40 Flaschen.

Corona in Haiti - Transport von Sauerstoffflaschen für COVID-Patienten

Sauerstoff ist ein stark nachgefragtes Gut in Zeiten der Pandemie. Viele produzierenden Firmen liefern aktuell vor allem nach Indien.

Diese Menge deckt den Bedarf für Nicht-COVID-Patienten. Für alle anderen muss die Fondation St. Luc Sauerstoff dazu kaufen. Aktuell sind von den 115 COVID-Patienten auf der Intensiv-Staiton 100 dringend auf Sauerstoff angewiesen. Aufgrund der hohen Nachfrage aus Indien und Brasilien sind die Preise aktuell viel zu hoch.

Bitte spenden Sie!

Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei. Pro Tag kostet der Sauerstoff für einen Patienten 42 Euro. Pater Richard berichtet uns außerdem, dass die St. Luc Organisation 800 zusätzliche Tanks benötigt, die mit Sauerstoff gefüllt werden sollen. Ein Tank kostet 250 Euro. Auch die Produktionsanlagen sollen ausgebaut werden.

Benötigt werden außerdem dringend Handtücher, Spannbettlaken, Medikamente und Vitamine, die das Immunsystem stärken. Auch dafür sind die Preise in den vergangenen Monaten stark gestiegen.


Bitte helfen Sie den erkrankten Menschen in Haiti und spenden Sie!

Für die erkrankten Menschen zählt jeder Euro!

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Nachrichten_von_nph miriam.moertl@nph-kinderhilfe.org Wed, 16 Jun 2021 17:51:51 +0200
nph trauert um Armando Arteaga https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7598&cHash=30fb65d4b27612f4a65c174ab98bc9b2 In großer Trauer und Verbundenheit nimmt die weltweite nph-Familie Abschied von ihrem langjährigen... Während seiner Jugendzeit in Mexiko lernte Armando Arteaga die Ausweglosigkeit vieler verlassener Kinder in Lateinamerika kennen. In dieser Zeit begegnete ihm Padre Willam Wasson, Gründervater unseres Kinderhilfswerks „nph Kinderhilfe Lateinamerika“, der den Verstorbenen 1984 zum Aufbau des Spenderbüros in Karlsruhe motivierte.

Seitdem war es für Armando ein Herzensanliegen schutzbedürftige Kinder zu unterstützen und Hilfe zu leisten. Er und seine Familie arbeiteten national und international seit mehr als 35 Jahren unermüdlich und mit vollem Einsatz für bessere Zukunftschancen der Kinder in Lateinamerika.

Sein Engagement für diese Kinder – auch als Vorstand und Aufsichtsrat von nph – gründete sich auf unbedingte Nächstenliebe. Mit weitem Herzen begegnete und begleitete er uns.

Durch seine Wärme, seinen Humor und sein Mitgefühl allen Menschen gegenüber, seiner positiven Lebenseinstellung und seinem väterlichen Rat, bleibt uns Armando stets im Herzen erhalten.

Seine liebevolle Persönlichkeit hat unsere ganze Organisation im In- und Ausland mit geprägt. Wir werden seine Verdienste und sein außerordentliches Engagement für nph Kinderhilfe Lateinamerika stets in dankbarer Erinnerung behalten.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Sigrid, seinen Kindern und allen Angehörigen.

Team, Vorstand und Aufsichtsrat des Kinderhilfswerks Lateinamerika e.V.

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Armando Arteaga erzählt im Interview über die Geschichte von nph, seiner Freundschaft zu Padre Wasson, dem Gründer von nph, und der Gründung des deutschen Büros in Karlsruhe. Das Gespräch wurde aufgenommen im Mai 2019.

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Nachrichten_von_nph agathe.freudl@nph-kinderhilfe.org Fri, 04 Jun 2021 00:00:00 +0200
„Verantwortung nicht nur denken, sondern auch leben“ https://www.nph-kinderhilfe.org//news/newsdetail?tx_ttnews%5Btt_news%5D=7597&cHash=b936b992970f9c322df20986646445cf Partnerschaftliches Engagement für die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ – eine Schule für... Wie tragfähig auch die Netzwerke hier vor Ort in Karlsruhe sind, zeigen unsere „Bildungsbotschafter“, mit denen nph eine intensive Partnerschaft pflegt. Hierzu ist auch ein klares Bekenntnis der Stadt Karlsruhe von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Bürgermeisterin Bettina Lisbach erfolgt, die derzeit die Schirmherrschaft übernommen haben und sich mit ihrem persönlichen Spendenaufruf an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe wenden.

Für dieses Projekt konnten bereits im vergangenen Jahr Dr. Christian Scheib (Ärztlicher Direktor der ViDia Augenklinik am Standort Rüppurr) langjähriger nph-Botschafter, Marc Marshall (Sänger und Entertainer), Norman Bücher (Autor und Extremsportler) und Oliver Winzenried (Vorstand WIBU-SYSTEMS AG) begeistert werden. Sie alle tragen auf ihre Weise und mit ihren Möglichkeiten schon lange dazu bei, Verantwortung nicht nur zu denken, sondern auch zu leben.

Weitere außergewöhnliche nph-Botschafter mit klaren Botschaften

Dr. Christian Scheibs unermüdlicher Einsatz und sein Engagement beruhen auf den nachhaltigen Begegnungen und unvergesslichen Momenten mit den Kindern bei nph. Als langjähriger nph-Botschafter war er bereits mehrere Male in verschiedenen nph-Projektländern, zuletzt in der Dominikanischen Republik und voraussichtlich in diesem Jahr noch in Bolivien und Peru. „Trotz der manchmal widrigen Umstände in den jeweiligen Ländern und den Gegebenheiten vor Ort ist es für mich eine wunderbare Herausforderung, die ich jedes Mal gerne annehme, um Kindern mit ihren Augenproblemen zu helfen. Wenn mir die Kinder mitteilen, wie sie nach der Behandlung wieder Farben erkennen und so ihre Umgebung neu wahrnehmen, macht mich das glücklich und zufrieden. Und für die Kinder ist es ein großer Gewinn für ihre Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit in der Schule und somit für ihren späteren Lebensweg. Daher will ich meinen Beitrag als Arzt in der Karlsruher Ärzteschaft leisten, um hier noch mehr KollegInnen für diese Initiative zu begeistern. Ich kann nur sagen: Seien Sie dabei - es ist wunderbar zu sehen, was wir gemeinsam alles schaffen können.“

Marc Marshall, seit zwei Jahren nph-Botschafter, will durch seine Musik und seine Popularität dazu beitragen, die Situation benachteiligter Kinder und die Arbeit von nph in Lateinamerika stärker ins Bewusstsein zu rücken. „Für mich ist es wichtig, nicht nur mit meiner Musik Menschen zu sensibilisieren und ihnen meine Vorstellung von Liebe, Frieden und Respekt zu vermitteln, sondern auch durch mein Handeln. Ich bin sehr stolz, mich für eine derart erfahrene und nachhaltige Organisation zu engagieren und deshalb haben meine Frau und ich uns auch gleich für ein Patenkind in Honduras entschieden, das ich auch noch vor dem ersten Lock down im Februar 2020 besucht habe. Es war eine unglaublich emotionale Begegnung und es hat mich sehr berührt, dabei einige nachhaltige Projekte in Honduras besucht zu haben, um mir selbst einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Es liegt mir sehr daran, als nph-Botschafter von eigenen Erfahrungen in der nph-Welt berichten zu können. Direkt nach meiner Rückkehr gab ich dann zugunsten der Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ ein Benefizkonzert in der Evangelischen Stadtkirche und danach stand ich nicht mehr live auf der Bühne“.

„Für mich passt hier alles perfekt zusammen, zu mir und zu meinen Vorstellungen“, so Norman Bücher, „da will ich einfach mit dabei sein und mithelfen. Ich kenne und schätze nph schon seit langer Zeit, da ich bereits seit über zehn Jahren mein bolivianisches nph-Patenkind begleite. Zudem liegt mir das Thema Bildung für junge Menschen sehr am Herzen. Junge Menschen sind meine Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft. So wie bei einem langen Abenteuerlauf jeder Schritt mich meinem Ziel ein kleines Stück näher bringt, so hilft jeder kleine Beitrag beim Spendenmarathon. Daher unterstütze ich den Spendenmarathon mit großer Freude. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, mich persönlich zu engagieren und einen Beitrag zu leisten. Daher werde ich auch einen Workshop mit Jugendlichen aus Karlsruhe halten mit dem Titel „7 CONTINENTS: Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft“.

Für den Vorstand Oliver Winzenried ist die Unterstützung im Bereich unternehmerischer Sozialverantwortung entlang der Idee ausgerichtet, den Fokus des eigenen Kerngeschäfts auch auf ebendiese CSR-Aktivitäten anzuwenden: Die WIBU-SYSTEMS AG will auch hier für Schutz und Sicherheit sorgen. „Seit 2013 unterstützen wir die nph Kinderhilfe Lateinamerika daher in diesen Aspekten ihrer wertvollen Arbeit. Zunächst in Honduras, aber gerade auch für Haiti haben wir uns in vielerlei Projekten engagiert. In 2016 für die Nothilfe nach Hurrikan Matthew, später dann für die Kinderkrebsstation des einzigen Kinderkrankenhauses in Haiti und bereits für zwei Trinkwasseranlagen an haitianischen Grundschulen. Auch die Unterstützung des Schulbaus der St. André-Schule liegt für mich auf unserer CSR-Linie, wenn auch im eher übertragenen Sinne: Wir schützen damit viele Kinder vor einem Leben ohne Bildung, die für ihre berufliche Qualifikation unerlässlich ist. Es freut mich, Teil dieser Initiative zu sein, die leider bedingt durch die Pandemie ins Stoppen geriet und nun wieder volle Fahrt aufnimmt, um für die Kinder in Haiti den Ausbau der St. André-Schule zu finanzieren. Daher möchte ich auch mit meinem Engagement weitere Unternehmer ermutigen, sich hier anzuschließen und zu beteiligten. Seien Sie dabei!“

Seite zur Initiative: https://www.nph-kinderhilfe.org/eine-schule-fuer-haiti

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Presse agathe.freudl@nph-kinderhilfe.org Mon, 31 May 2021 10:35:00 +0200