Die Straßenbarrikaden in Haiti erschweren die Versorgung.

Humanitäre Katastrophe durch Unruhen in Haiti

Haiti, das ärmste Land der westlichen Welt, gleitet ins Chaos. Staatliche Strukturen kollabieren, Krankenhäuser und Schulen schließen. Die Versorgungslage der Bevölkerung mit Trinkwasser und Medikamenten ist schlecht, von Hunger ist die Rede, weil Lebensmittel importiert werden müssen und immer teurer werden.

nph versucht zu helfen

Die nph-Kinderhilfe betreibt in Haiti Krankenhäuser und Kinderdörfer. Dort haben fast 500 Kinder ihr liebevolles und sicheres Zuhause. Zudem verteilen die nph-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter vor Ort sauberes Trinkwasser. Doch die Einrichtungen und lebenswichtigen Projekte der Organisation und ihrer Partner vor Ort sind derzeit nur eingeschränkt arbeitsfähig. Spenden helfen, die gestiegenen Kosten zu decken.

Ja, ich spende für Sicherheit und Geborgenheit für Kinder in Haiti.

Haiti steht kurz vor einem Bürgerkrieg

Gewalt auf der Straße

Niemand ist sicher in Haiti. Es hat sich eine Spirale der Gewalt und Verzweiflung gebildet: Kriminelle Banden sperren Straßen und tyrannisieren die Bevölkerung. Sie zerstören und plündern Geschäfte und Behörden, berauben und erpressen ihre Opfer.

Der Staat kann die öffentliche Ordnung nicht aufrechterhalten. Proteste gegen die unsichere Lage und schlechte Versorgung führen zu noch mehr Gewalt.

Steigende Preise

Durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Land steigen die Preise, unter anderem für Kraftstoff. Vieles bekommt man nur noch völlig überteuert auf dem Schwarzmarkt.

Große Teile der Bevölkerung leben von 1 bis 2 Dollar am Tag. Sie können sich die nötigsten Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente nicht mehr leisten. Es droht eine humanitäre Katastrophe.

Warum wird die Lage in Haiti immer brisanter?

Hunger

Haiti ist auf Lebensmittelimporte angewiesen. Durch die chaotische Situation funktioniert die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung nicht mehr, weshalb die Preise steigen. Für die engen Budgets der vielen in Armut lebenden Familien sind die Preissprünge zu groß. Sie können sich Lebensmittel zu Schwarzmarktpreisen nicht leisten.

Rechtlosigkeit

Der Staat ist machtlos oder kümmert sich nicht darum, dass Banden das Land faktisch regieren. Für viele Menschen ist es unmöglich, sich im öffentlichen Raum zu bewegen; selbst auf dem Land sind Kinder oft nicht sicher vor Übergriffen und Rekrutierungsversuchen der kriminellen Banden.

Das wirkt sich auch auf die nph-Familie aus – viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Probleme auf dem Weg zwischen ihrer Arbeit und ihrem Zuhause

Chaos

Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen. Staatliche und private Schulen haben geschlossen; die Kinder können nichts lernen. Unternehmen entlassen Mitarbeiter oder schließen ganz – in der Folge verlieren Menschen ihre Arbeit und haben dadurch noch weniger Geld zur Verfügung.

Der Aufstand gegen die aktuelle Situation, gegen Korruption und Rechtlosigkeit zeigt die Verzweiflung großer Bevölkerungsgruppen: sogar die katholische Kirche ruft mittlerweile zum Protest auf.

Hilflosigkeit

Die Verzweiflung in der aktuellen Situation führt zu einer allgemeinen Hilflosigkeit und Perspektivlosigkeit – ein Gefühl der Ausweglosigkeit macht sich breit. Junge Menschen lassen sich mangels Alternativen von den kriminellen Banden anwerben, was die Spirale von Angst und Bedrohung weiter anfacht.

Hunger

Haiti ist auf Lebensmittelimporte angewiesen. Durch die chaotische Situation funktioniert die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung nicht mehr, weshalb die Preise steigen. Für die engen Budgets der vielen in Armut lebenden Familien sind die Preissprünge zu groß. Sie können sich Lebensmittel zu Schwarzmarktpreisen nicht leisten.

Rechtlosigkeit

Der Staat ist machtlos oder kümmert sich nicht darum, dass Banden das Land faktisch regieren. Für viele Menschen ist es unmöglich, sich im öffentlichen Raum zu bewegen; selbst auf dem Land sind Kinder oft nicht sicher vor Übergriffen und Rekrutierungsversuchen der kriminellen Banden.

Das wirkt sich auch auf die nph-Familie aus – viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Probleme auf dem Weg zwischen ihrer Arbeit und ihrem Zuhause

Chaos

Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen. Staatliche und private Schulen haben geschlossen; die Kinder können nichts lernen. Unternehmen entlassen Mitarbeiter oder schließen ganz – in der Folge verlieren Menschen ihre Arbeit und haben dadurch noch weniger Geld zur Verfügung.

Der Aufstand gegen die aktuelle Situation, gegen Korruption und Rechtlosigkeit zeigt die Verzweiflung großer Bevölkerungsgruppen: sogar die katholische Kirche ruft mittlerweile zum Protest auf.

Hilflosigkeit

Die Verzweiflung in der aktuellen Situation führt zu einer allgemeinen Hilflosigkeit und Perspektivlosigkeit – ein Gefühl der Ausweglosigkeit macht sich breit. Junge Menschen lassen sich mangels Alternativen von den kriminellen Banden anwerben, was die Spirale von Angst und Bedrohung weiter anfacht.

So hilft nph der Bevölkerung in Haiti

Die nph-Kinderhilfe ist in Haiti seit über drei Jahrzehnten sehr aktiv und bestens vernetzt mit Partnerorganisationen vor Ort. Knapp 500 Kinder mit und ohne Behinderung leben im Kinderdorf von nph; weitere rund 1.600 besuchten bis zum Beginn der Proteste die nph-Schulen oder erhielten ein Stipendium. Im nph-eigenen und landesweit einzigen Kinderkrankenhaus erhalten rund 80.000 Kinder jährlich Behandlung und Betreuung.

Wir sind sehr stolz auf die unbeirrbare, tatkräftige nph-Familie in Haiti, die auch in diesen schwierigen Zeiten wahre Wunder vollbringt. Denn trotz widrigster Umstände wurde in unserem Programm  Lehrpersonal fortgebildet und bereits im Herbst 2019 an vier Schulen der Bau von Trinkwasseranlagen begonnen.

  • Kostenfreie Behandlungen im einzigen Kinderkrankenhauses des Landes
  • Therapieangebote für Kinder mit Behinderungen
  • Versorgung von Cholerakranken in einer Cholera-Klinik
  • Schwangerschaftsvorsorge in einer speziellen Klinik
  • Betreuung von ca. 500 Kindern im Kinderdorf St. Hélène
  • Förderung von Kindern in Kindergarten, Grund- und Mittelschulen
  • Schul- und Berufsausbildung in Berufsschule mit Berufsbildungsprogrammen
  • Produktionseinrichtungen mit eigenen Werkstätten
  • Fisch-, Hühner- und Bienenzucht zur Selbstversorgung
  • Nachbarschaftshilfe in Armenvierteln, z.B. Bau von Häusern
  • Kostenlose Trinkwasserlieferungen in Armenviertel
  • Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Familien
  • Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe
  • Nothilfe bei Naturkatastrophen