Das Fest der Liebe zum ersten Mal richtig feiern

Das Fest der Liebe zum ersten Mal richtig feiern

Vier Geschwister in Mexiko erzählen davon, wie sie im nph-Kinderdorf zum ersten Mal das Weihnachtsfest mit all seinem Zauber erleben dürfen.

„An Weihnachten gab es Reis und Bohnen. Dann gingen wir schlafen“, so schildert Josue, 10, das Weihnachtsfest mit seinen Eltern. Er ist seit einigen Jahren gemeinsam mit seinen Geschwistern in der Obhut der nph-Kinderhilfe in Mexiko und zählt zu den derzeit 781 Mädchen und Jungen, die aus dem ganzen Land in die „Casa San Salvador“ im Örtchen Miacatlán gefunden haben. Das Kinderdorf liegt rund 120 Kilometer südlich von Mexiko Stadt.

Die drei Geschwister kamen gemeinsam mit ihrer älteren Schwester 2015 ins nph-Kinderdorf. Zuhause gab es nicht genug zu essen und sie konnten nicht zur Schule gehen.

Die drei Geschwister kamen gemeinsam mit ihrer älteren Schwester 2015 ins nph-Kinderdorf. Zuhause gab es nicht genug zu essen und sie konnten nicht zur Schule gehen.

Die nph-Familie legt großen Wert darauf, dass die Kinder möglichst viel Kontakt auch mit ihrer Geburtsfamilie haben. Besonders an Weihnachten und anderen besonderen Gelegenheiten versucht nph, den Kindern einen Besuch bei der leiblichen Familie zu ermöglichen.

Festessen, Geschenke, Weihnachtsbaum

Denjenigen, die niemanden besuchen können  bereitet die nph-Familie im Kinderdorf ein friedvolles, fröhliches und festliches Weihnachten mit leckerem Essen, Geschenken, Weihnachtsbaum, Liedersingen und all den herrlichen Vorbereitungen auf das Fest der Liebe. Manche Kinder, wie Josue, erleben hier zum ersten Mal den ganzen Zauber der Weihnachtszeit.

Josue ist der jüngste Bruder von Iliana (21), Helen (16) und Moises (13). Alle vier kommen aus der kleinen und sehr armen Stadt Metlatonoc, rund 450 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt. Der Weg der vier Geschwister zum nph-Kinderdorf war nicht einfach. Sie kamen 2015 in die „Casa San Salvador“, weil sie zuhause nicht genug zu essen bekamen, ganz zu schweigen von Zugang zu Bildung oder anderen Ressourcen.

„Bei nph fühle ich mich gut“

Bisher war also das Weihnachtsfest für die Kinder eine eher traurige Angelegenheit, „ein Tag wie jeder andere“. Bohnen und Reis essen zu können war zumindest etwas Besonderes, da es sonst oftmals nur für Tortillas mit Salz reichte. Wenn die Geschwister zurückdenken an ihr erstes Weihnachtsfest bei nph, macht sich ein großes Lächeln breit. Josue erzählt: „Bei nph fühle ich mich gut. Ich sehe, dass meine Brüder glücklich sind. Wir bekommen Mais-Eintopf, Nacatamales und Enchiladas. Ich bekomme Geschenke von meinen Geschwistern und Paten, sie geben uns Kleidung und Spielzeug.“

Die Älteste der Geschwister in diesem Beitrag heißt Iliana. Sie sieht, wie glücklich ihre Geschwister Weihnachten feiern. Spielzeug und unbeschwertes Herumtollen gab es zuhause nicht.

Die Älteste der Geschwister in diesem Beitrag heißt Iliana. Sie sieht, wie glücklich ihre Geschwister Weihnachten feiern. Spielzeug und unbeschwertes Herumtollen gab es zuhause nicht.

Die Älteste, Iliana, ergänzt, wie gerne sie ihre Geschwister Weihnachten feiern sieht: „Als sie hier ins Kinderdorf kamen, veränderte sich ihr Leben komplett. Sie waren glücklich mit ihrem Spielzeug, rannten mit ihren Freunden herum. All das gab es in Metlatonoc nicht.“

Ein großer Dank an Spender, Paten und Sponsoren

Auf die Frage, was sie sich zu Weihnachten wünschen, trauen die Geschwister sich erst nicht zu antworten. Nach kurzem Nachdenken kommen alle zu bescheidenen, warmherzigen Wünschen. Trotz ihrer Armut stehen immer Dankbarkeit und Freude am Teilen im Vordergrund ihrer Überlegungen. So sagt Iliana zum Beispiel: „Ich wünsche mir, dass die Kinder in der ganzen Welt immer genug zu Essen und Bildung bekommen.“ Ihr Bruder Moises greift den Gedanken auf: „Ich wünsche mir Frieden in der Welt.“ Helen, die Zweitälteste, ergänzt: „Ich wünsche mir, dass jemand den Kindern in Metlantonoc hilft, damit wir alle wieder zusammen sind. Sie vermisst ihre Freunde und auch ihre Familie.

Wichtig ist es den vier Geschwistern auch, den Spendern, Paten und Sponsoren von nph in der ganzen Welt zu danken. Iliana fasst ihre Gefühle in Worte: „Sie sorgen dafür, dass meine Schwestern und Brüder ein richtiges Weihnachtsfest haben können. Dafür danken wir Ihnen!“

Die Namen der Kinder wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.

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